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Häufige Fragen

Hier haben wir häufig auftauchende Fragen zusammengefasst, um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern und schneller die für Sie optimale Auswahl treffen zu können.

 


 

**FI** - Factory Irregular! Was bedeutet das?

"Factory Irregular" bedeutet soviel wie "Unregelmäßigkeiten in der Fabrikation". Die Ursache liegt in der/den relativ alten Spritzgussformen, welche zur Herstellung der verschiedenen Teile verwendet werden. Diese sind durch leichte Abnutzungserscheinungen nicht mehr 100% gleichmäßig im Ergebnis der produzierten Teile, was sich in verschiedenen kleinen kosmetischen Fehlern bemerkbar machen kann. Eine funktionale Einschränkung existiert allerdings nicht, ebenso gibt es auch für **FI** Teile oder komplette Köpfe die Standardgarantiezeit von 2 Jahren. Die möglichen, auftretenden Fehler werden vom Hersteller beschrieben als: "Kosmetische Mängel in Form von Staubpartikeln in der Lackierung/Beschichtung ODER Mikroporen in der Gußoberfläche ODER kleinen Kratzern." Die von uns bereits georderten und begutachteten Teile weisen allerdings keinerlei Beanstandungen auf. Laut Hersteller können diese Probleme aber auftauchen und man möchte den Kunden darüber im Voraus informieren. Teile auf die diese Problematik zutrift, sind auch mit einer (kaum lesbaren) Gravur auf der Unterseite gekennzeichnet, um dies eindeutig anzuzeigen. So oder so, wir konnten keinerlei Unterschied feststellen zu "normalen" Teilen, geschweige denn eine funktionale Einschränkung. Und in jedem Fall gilt: Sie haben volles Rückgaberecht, egal aus welchem Grund. Um eventuelle optische Mängel auszugleichen, hat der Hersteller den Preis entsprechend gesenkt, was auch wir in unsere Preisgestaltung übernommen haben. Sie sehen die reduzierten Preise im Vergleich zum ursprünglichen Preis auf den Produktseiten. Bisher trifft dies auf die Produkte der NN5 Reihe zu. Bei all diesen Produkten ist jeweils die untere Schiene des Kopfes betroffen. Bei eventuellen Änderungen dieser Zusammenhänge informieren wir Sie hier unverzüglich. Um Fragen vorzubeugen: Laut Hersteller sind keine Produkte ohne diese Einschränkung mehr vorhanden, sobald uns die **FI** Variante geliefert wird. Also ist auch bei uns leider keine Ausnahme möglich, da uns tatsächlich nur noch **FI** Modelle zur Verfügung stehen, sobald diese in unserem Shop angeboten werden. Der Restbestand an "Regulars" des entsprechenden Modells ist dann ausverkauft.


 

Keine "Doppelkopf" Spiele!

Oft stellen wir in der Kundenberatung fest, dass der Panoramakopf auf einem bereits vorhandenen Fotokopf montiert werden soll. Das heißt, es würde sich von unten nach oben die Zusammenstellung [ Stativ + Fotokopf + Panoramakopf + Kamera ] ergeben. Dies ist nicht sinnvoll.
Der Fotokopf ist hier unnötig und verleiht dem System nur mehr Instabilität. Er sollte vor der Montage des Panoramakopfes entfernt werden, so dass beim Fotografieren immer nur ein Kopf direkt auf dem Stativ sitzt. Also entweder [ Stativ + Fotokopf + Kamera ] ODER! [ Stativ + Panoramakopf + Kamera ].
Um das ständige An- und Abschrauben der Köpfe zu Umgehen, schauen Sie unter "Wofür Schnellwechselsysteme" unten.


 

Wofür Schnellwechselsysteme?

Wir bieten im Wesentlichen zwei unterschiedliche Schnellwechselsysteme an. Einmal das große, stabile System 625 von Manfrotto oder die verschiedenen kleinen Systeme, wie z.B. das 323 von Manfrotto.
Die für Panoramafotografie hilfreiche Verwendung sieht aus wie folgt:
Um das Wechseln der verschiedenen Fotoköpfe auf dem Stativ zu vereinfachen, baut man zwischen das Stativ und den Panoramakopf das große Schnellwechselsystem ein. Es ist eine Montageplatte enthalten, welche in diesem Beispiel für den Panoramakopf verwendet wird, es wird also für jeden weiteren vorhandenen Fotokopf eine weitere Platte benötigt, welche extra bestellt werden muss. Nun kann einfach zwischen den beliebigen Köpfen gewechselt werden, ohne jedes Mal lange schrauben zu müssen.

Um die vorhandene Kamera oder mehrere Kameras mit den verschiedenen Köpfen zu nutzen, kann man ein eventuell vorhandenes Schnellwechselsystem erweitern oder dieses neu erwerben. Beim Neuerwerb empfehlen wir das 323 von Manfrotto. Es hat sich bewährt, ist weit verbreitet und in viele Fotoköpfe der Firma Manfrotto bereits integriert. Man benötigt hierfür pro Foto- oder Panoramakopf ohne eigenes Schnellwechselsystem einen Schnellwechseladapter. Jeder Schnellwechseladapter kommt mit einer Platte, wovon eine an die Kamera montiert wird. Sind mehrere Kameras im Einsatz, wird für jede weitere Kamera eine Platte benötigt. Die Platten sind einzeln bestellbar, die Adapter kommen allerdings IMMER! mit einer Platte und können nicht einzeln erworben werden.

Wenn Sie nun beide Schritte nachvollzogen haben, ergibt sich folgendes Bild von unten nach oben:
[ Stativ + gr. Schnellwechsel + Fotokopf + kl. Schnellwechsel + Kamera ]
Es kann somit jede beliebige Kombination von Köpfen und Kameras auf einem Stativ benutzt werden. Sind mehrere Stative im Einsatz, können diese ebenfalls mit weiteren großen Schnellwechseladaptern ausgestattet werden, um sie ebenfalls innerhalb dieses Systems nutzen zu können.

Für die Ultimate Reihe R1 oder R10 benötigt man keinen Schnellwechseladapter zwischen Kamera und Kopf, da die Montage bei diesen Modellen direkt mittels Ring am Objektiv erfolgt. Dieser Ring verbleibt am Objektiv und lässt sich schnell und einfach vom übrigen Ultimate Kopf trennen.


 

Brauche ich einen separaten Rotator an meinen Nodal Ninja Panoramakopf (nicht Ultimate)?

Für Klickstops: Nein! Sämtliche Nodal Ninja Panoramaköpfe haben einen Klickstopmechanismus in der vertikalen unteren Achse integriert. Dieser arbeitet mit austauschbaren Scheiben, welche verschiedene Abstände zwischen den Klickstops bieten. Weit verbreitet sind 60° oder 45° Abstände, aber auch andere Abstufungen sind in den Sets enthalten.
Wofür dann der Rotator? Falls sie bei der Panoramafotografie oft die Brennweiten wechseln, müssen Sie oft mit verschiedenen Drehabständen arbeiten. Mal sind es vielleicht 60° beim Weitwinkel, für das leichte Tele werden es aber schon 36° oder Ähnliches. Damit Sie in diesem Fall nicht ständig den Kopf zerlegen und die Scheibe wechseln müssen, gibt es die Rotatoren, welche durch Umsetzen einer Schraube verschieden Variationen von Klickstop Abständen ermöglichen.
Die meisten Benutzer kommen aber nicht in diese Situation. Oft wird immer wieder das gleiche Objektiv verwendet und somit das gleiche Setup benutzt. Das von uns empfohlene Setup finden Sie unten, es benötigt z.B. einen Drehabstand von 60°. Ist dieser einmal eingestellt wird er nicht mehr verändert und ein Rotator ist in diesem Fall unsinnig. Er macht das System nur größer und schwerer und unter Umständen auch etwas instabiler. Sie sollten also überlegen, ob Sie nicht ohne Rotator besser auskommen. Natürlich kann man auch mit eingebauter Klickstop Scheibe andere Abstände anfahren - es klickt dort dann eben nicht. Und stellt man fest, dass dies eine bessere Möglichkeit ist, tauscht man einmal die Scheibe und hat sein Ziel auch erreicht. Rotatoren können bei Bedarf an die Nodal Ninjas nachgerüstet werden.

Die Köpfe der Ultimate Reihe kommen mit eigenem Rotator. Optionen wie oben beschrieben sind hier nicht sinnvoll, daher können Sie die Ultimate R1 oder R10 Produkte direkt nutzen und brauchen sich über separate Rotatoren keine Gedanken machen.


 

Brauche ich einen Leveler für meinen Nodal Ninja?

Nicht unbedingt. Wenn Sie ausschließlich Kugelpanoramen erstellen, ist ein Leveler nebensächlich. Das Nivellieren des Panoramas kann in der Software vorgenommen werden. Die Frage ist, ob Sie sich die Mühe eben in der Software machen wollen oder vorher am Aufnahmeort per Leveler (oder durch Veränderung der Stativbeinlängen). Bei der Entscheidung sollten Sie noch bedenken, dass kein Leveler perfekt ist. Toleranzen können schon mal ein Grad ausmachen und das sieht man unter Umständen.
Bei Singlerowpanoramen "ohne Deckel und Boden" ist es hingegen wichtig am Aufnahmeort zu nivellieren, da das Panorama sonst in einer Schlangenlinie um den Horizont liegt - an einer Stelle zu tief, 180° gegenüber zu hoch. Einige Panoramaköpfe haben eine kleine Wasserwaage (nicht die beste Qualität; Toleranzen!) bereits montiert. Das Nivellieren kann dann durch Veränderung der Beinlängen des Stativs erfolgen. Komfortabler ist es natürlich mit einem Leveler, aber die Wasserwaagen hier sind qualitativ gleichwertig. Wer es ganz genau machen möchte, sollte sich also eventuell um eine sehr präzise Wasserwaage bemühen.


 

Das "perfekte" Setup

Vorab: Sie können mit jeder Kamera und nahezu jedem Objektiv sinnvoll Panoramen erstellen. Die nachfolgenden Empfehlungen richten sich eher an den Profi oder den Fotografen, der sicher weiß, dass er viele Panoramen machen möchte und daher nach einer optimalen Lösung sucht und auch bereit ist entsprechende Neuanschaffungen zu tätigen. Für die ersten Versuche benutzen Sie bitte die Ausrüstung die Sie bereits besitzen oder leihen sich entsprechendes Material. Es ist unsinnig eine Menge Geld auszugeben, wenn noch nicht wirklich klar ist, was und ob es überhaupt gebraucht wird.

Nun denn: Unsere (subjektive!) Meinung beruht auf langjähriger Erfahrung, in der sich folgendes herauskristallisiert hat:
Das optimale Setup beinhaltet die Kamera Ihrer Wahl und ein 15mm oder 16mm Fisheye Objektiv (bezogen auf Kleinbild Format) bzw. einem 10,5mm Fisheye Objektiv an Kameras mit Verlängerungsfaktor 1,5 bis 1,6. Es ergibt sich hierbei die Aufnahmeabfolge mit 6 Aufnahmen (je 60° Abstand) auf 0° (Blick zum Horizont) und 1 Aufnahme auf +90° (Blick nach oben) und 1 Aufnahme auf -90° (Blick nach unten). Für das Bodenbild eventuell mehr Aufnahmen, wenn das Stativ aus dem Panorama entfernt wird. Dies gilt natürlich auch für jedes andere Setup.

Ein normal abbildendes Objektiv ist weniger geeignet, auch bei z.B. 14 mm Brennweite, da mit diesem oder längeren Brennweiten mehrere Reihen (z.B. +30° und -30° um den Horizont) notwendig werden oder zumindest der Überlappungsbereich recht klein ausfällt und somit der Stitching Software Probleme bereiten kann. Es entsteht hier also ein erhöhter Arbeitsaufwand, da mehr als eine Reihe fotografiert werden muss.
Im Gegensatz hierzu stehen die 8 mm Fisheye Objektive. Sie ermöglichen Panoramen mit weniger Aufnahmen zu erstellen als mit der empfohlene Kombination (4 bzw. 5 Bilder statt 8), allerdings wird es relativ schwer aus den gemachten Bildern eine ähnlich gute Qualität zu gewinnen, wie sie bei den nicht so extremen Fisheye Objektiven entsteht. Stichworte sind hier: Chromatische Abberation und Randunschärfe. Hinzu kommt, dass natürlich eine deutlich geringere Auflösung erreicht wird.

Unsere Lieblingskombination ist daher das 15mm/16mm Fisheye. Entweder das Canon 15er für alle Canon Vollformat Kameras, das Nikon 10,5er für Kameras mit 1,5er oder 1,6er Verlängerungsfaktoren oder entsprechende Objektive. Wir nennen nur diese beiden, da wir nur mit diesen ausgiebige Erfahrungen sammeln konnten. Beide Objektive haben eine sehr gute Schärfeleistung und sind unanfällig gegenüber Lensflare (Lichtstörungen). Das 10,5er hatten wir lange an einer Canon 400D im Einsatz, das 15er ist in unserem aktuellen Setup an einer Canon 5DMK2 montiert. Erstere Kombination liefert Panoramen mit einer Gesamtbreite von fast 12000 Pixel, während die jetzige Variante etwas mehr als 14000 Pixel als Gesamtbreite ergibt.
Warum Canon und nicht Nikkon Kameras? Fragen Sie die Canon Benutzer nach den 'Pros' und die Nikon Nutzer nach den 'Cons' ;-) . Bei der heutigen Qualität der Kameras ist das mehr oder weniger Geschmackssache - gute Bilder hängen sowieso eher vom Fotografen ab...
Wie bekomme ich das Nikon 10,5 Fisheye an meine Canon Kamera? Es gibt für diese Kombination oder auch andere Kameramodelle entsprechende Adapterringe, die die Montage am jeweiligen Bajonett ermöglichen. Die automatische Schärfe- Blendeneinstellung funktioniert dann natürlich nicht mehr. Das Nikon Objektiv bietet allerdings eine mechanische Blendeneinstellung. Dies ist ein kleiner Metallhebel an der Rückseite der Optik, welche mit ein wenig Geschick und einem Stück Plastik, Papier oder Ähnlichem festgestellt werden kann, so dass die Anfangsöffnung von 2,8 idealer Weise auf 5,6 abgeblendet wird. Die Entfernungseinstellung kann dann per Hand erfolgen. Optimal ist hier die Einstellung der Hyperfokalen Distanz und Fixierung des Einstellringes auf dieser Position. Diese Einstellung ergibt den maximalen Schärfentiefebereich von Unendlich bis ca. 0,5 Meter. Weitere Tipps geben wir gerne telefonisch und sollten Sie unsere Dienstleistung für den Umbau bevorzugen, finden Sie nähere Informationen hier .